Infrarotheizungen: Die dezente Möglichkeit des Heizens

Sobald die Temperaturen im Herbst fallen, laufen die Heizungen in Häusern und Wohnungen wieder auf Hochtouren. Meist sind es konventionelle Röhrenheizkörper, die für Wärme sorgen. Doch auch Infrarotheizungen sind eine Möglichkeit, Bereiche aufzuheizen, kommen jedoch deutlich seltener zum Einsatz. Was sie können und wo sie ihr Potenzial am besten entfalten, erfahren Sie hier.

Einst brachte sie lediglich Wärmelampen zum Glühen, heute ist die Infrarottechnik in sogenannte Flachheizungen integriert, die es unter anderem hier zu kaufen gibt. Diese Heizkörper sind eine platzsparende Möglichkeit, einen Raum aufzuwärmen. Sie sind so klein und flach wie ein Computerbildschirm. Wegen ihres leichten Gewichtes können sie ganz einfach an Decken und Wänden montiert werden und fallen dort dank ihres dezenten Aussehens kaum auf. Manchmal sind sie sogar in dekorative Elemente wie Bilder oder Spiegel eingearbeitet und so perfekt getarnt.

Infrarotheizungen: Direkte Wärmestrahlung wie ein Lagerfeuer

Während herkömmliche Heizungen über Gas, Öl oder Pellets betrieben werden, laufen Infrarotheizungen über Strom. Schaltet man sie an, erhitzt sich ein Draht im Inneren, der eine darüberliegende Metallplatte erwärmt. Obwohl sie so klein sind, geben Infrarotheizungen intensive Strahlungswärme ab. Anders als konventionelle Heizkörper, deren Wärme sich gleichmäßig im Raum verteilt, ist die Leistung von Infrarotheizungen zielgerichteter, vergleichbar mit einem Lagerfeuer oder mit der Sonne.

Infrarotheizungen sind sehr günstig in der Anschaffung. Um die 100 Euro kosten kleine Basismodelle. Der Preis liegt umso höher je ausgefeilter die Technik und höher die Wattleistung ist. Je größer der zu erwärmende Raum, desto stärker sollte die Wattleistung der Infrarotheizungen sein. Ein Richtwert sind 75 Watt pro Quadratmeter. Das gilt zumindest für eine Raumhöhe von 2,60 Metern. Mit jedem Zentimeter zusätzlicher Raumhöhe sollte auch die Leistung der Infrarotheizungen um ein Watt höher liegen.

Die besten Einsatzbereiche für Infrarotheizungen

Da Infrarotheizungen über Strom betrieben werden, sollten sie nicht dauerhaft angeschaltet sein. Deswegen können sie zwar konventionelle Röhrenheizkörper nicht ersetzen, sind aber für manche Einsatzbereiche geradezu prädestiniert. So eignen sie sich als Heizquelle für Sonderbereiche, die nicht ständig genutzt werden, wie eine Gartenlaube oder eine Trockenkammer. Denn Infrarotheizungen arbeiten nicht nur zielgerichtet sondern auch schnell.

Auch in Verkaufsbuden im Freien, im Außenbereich der Gastronomie sowie in Freilufttheatern oder Stadien eignen sie sich perfekt als Heizquelle. Nicht zuletzt sind Infrarotheizungen dann ein sinnvoller Ersatz, wenn eine Anbindung an die Gas- oder Fernwärme nicht vorhanden ist oder wenn Lagerflächen für Öl oder Pellets fehlen.

Infrarotheizung

Share.

Bewertungen und Meinungen zum Thema:
Infrarotheizungen: Die dezente Möglichkeit des Heizens

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Bislang keine Bewertungen)
Loading...

Leave A Reply